Trainingslager der Senioren in Villafranca

Wie schon in den beiden Jahren vorher, machten sich einige Mitglieder der verschiedenen Seniorenmannschaften am WeißenSonntag (15.4. : nomen est omen!) auf in den Süden, um den letzten Rost von den Schlägern zu schütteln und sich auf die kommende Saison vorzubereiten.Der Golfclub Villafranca in der Nähe von Verona hat den Vorteil, dass er kostengünstige Unterkunft und ,startzeitenfreies‘ Golfen bietet. So konnten die 15 (!) Teilnehmer jederzeit auf die Runde gehen (AR sogar schon vor dem Frühstück) und Semirough sowie Ausgrenzen ausgiebig testen. Leider war in dieser Woche Platzpflege angesagt, so dass ab Mittwoch nur noch neun Loch zur Verfügung standen – das wurde durch besonders günstige Greenfeepreise wieder ausgeglichen.Nach einer individuellen Proberunde ging es am Montag gleich zur Sache. Wie auf den Bildern zu sehen ist, eröffnete Max Sontheim den Golftag auf äußerst explosive Art und Weise – der Heiterkeitserfolg war ihm sicher.

Am Dienstag nützten wir das tolle Wetter aus (es sollte leider nur für diesen einen Tag reichen) und ließen uns Startzeiten für Paradiso-Golf reservieren. Die Begeisterung über das hervorragende Wetter ließ auch manches Grummeln wegen eines schlechteren Scores verstummen.

Leider fiel der geplante Ausflug nach Franciacorta am Mittwoch wegen schlechter Witterung aus und die meisten trainierten in Villafranca; einige Teilnehmer nutzten den Tag zu einem kleinen Abstecher nach Sommacampagna.

Am Donnerstag ging es nochmals richtig zur Sache, denn es sollten ja auch auswertbare Ergebnisse für die abendliche Siegerehrung eingespielt werden. Leider ereilte uns dann am Nachmittag das angekündigte schlechte Wetter. Dem (kulinarischen) Vergnügen beim gemeinsamen Abschlussessen tat dies allerdings keinen Abbruch.

Bei der Siegerehrung nahmen Manfred Unglert (brutto), Karl-Heinz Lengler (netto A), Karl-Adolf Lingenheil (netto B) und Walter Bareth (Aufsteiger der Woche) ihre wohlverdienten Preise entgegen. Drei Spieler, die nicht so glücklich waren, bekamen Kanonenfutter in Form von Golf-Mints, um die Zielsicherheit zu erhöhen. Auch unser kulinarischer Berater Franz Albrecht wurde mit einer DVD (Bagger Vance) belohnt.

Nachdem wir uns vom Clubmanager noch mit einem Gastgeschenk (von Günther Baumann entworfen und von seinem Sohn gefertigt; DANKE!) verabschiedet hatten, ging es am Freitag entspannt nach Hause; leider war das Wetter nicht gut genug für eine weitere Runde auf dem Heimweg.

Als Fazit bleibt die Erkenntnis, dass Golf ein Spiel ist, das viel Spaß macht, ohne die Frustrationsmöglichkeiten einzuschränken, das gruppenbildend wirkt, ohne den Einzelnen einzuengen, und das man jeden Tag neu entdecken kann.

KS

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