Schwabenliga -Finale – unsere Helden

Das Halbfinale mit dem Stechen in Wiggensbach war eigentlich die spannendere Angelegenheit.
Nachdem wir im Hinspiel in Klingenburg am 05.09. den Platzherren klar den Vortritt lassen mussten und wir mit 5:1 leider nur einen Punkt entführen konnten (Claus Geyer gewann am letzten Loch durch den letzten Putt denkbar knapp das Match und somit den Punkt), lag die Hoffnung auf dem Rückspiel welches am 07.09. stattfand.
Natürlich war die Ausgangslage sehr schwierig, denn für einen Sieg musste ein 6:0 her, was auch zu Hause mit dem Heimvorteil eine echte Herausforderung ist.
Es gelang uns dann ebenfalls durch ein 5:1 ein Stechen zu erzwingen.
Insbesondere das Stechen selbst (es spielen dann 3 der ursprünglich 6 Paarungen das Stechen aus), mit 6 Golfern am Abschlag bei dem das Spielen des „richtigen“ Balls schon eine kleine Herausforderung war und 8 Zuschauern, war dann Gänsehaut pur.
Die angespannte Ruhe vor jedem Schlag der Teilnehmer, sowie der teilweise danach aufkommende Applaus ließ ein bisschen „Tour-Feeling“ aufkommen.
Am Loch 1 war es dann glücklicherweise soweit. Helmut Greiß und Karl-Heinz Lengler konnten das Loch gewinnen, Manfred Unglert teilte, somit war bereits am 1. Loch die Entscheidung zu unseren Gunsten gefallen.

Somit durften wir dann am großen Finale am 11.09., welches wieder auf der Klingenburg stattfand, gegen Lechfeld um Platz 1 spielen.
Aber auch hier war Lechfeld die klar stärkere Mannschaft und wir mussten uns mit 5:1 geschlagen geben. Manfred Unglert holte hier den Ehrenpunkt für uns.

Dennoch ist der 2. Platz ein großer Erfolg, denn es waren zu Saisonbeginn 33 Mannschaften angetreten und es gab alleine in der Vorrunde somit 202 Partien der Mannschaften mit 606 Matches.
Die Spannung und Taktik, die ein Lochspiel erzeugt, unterscheidet sich völlig von einem Spiel nach Stableford; hier kann man jedem empfehlen dies auch mit einem Mitspieler auch auf einer Privatrunde einmal auszuprobieren.

Abschließend muss man auch den Organisator der Schwabenliga Prof. Dr. Rainer Gerum erwähnen. Was er hier durch seine Organisation und persönliches Engagement auf die Beine stellt, ist wirklich aller Ehren wert. Danke dafür!
Ebenso ein Dankeschön an den Club, der den Platz für die Gäste zur Verfügung stellt, sowie an die Mitglieder, die ab und an aufgrund des Turnieres einen gesperrten Platz vorfinden.

Claus Geyer

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