Ein halbes Jahr Indien – Ein Bericht von Nicole Hartmann

Ein halbes Jahr habe ich einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst über das Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung absolviert. Meine Entsendeorganisation war der Verein Deutsch-Indische-Zusammenarbeit, der sich in der Völkerverständigung und Entwicklungszusammenarbeit in Indien und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland engagiert.

Meine Einsatzstelle war bei der Partnerorganisation Prem Sewa Shikshan Sangh in Zentralindien. In dieser Zeit war ich sowohl im Jungeninternat in Nagpur, wie auch im Mädcheninternat in Manjri eingesetzt. Mein Aufgabenbereich lag dabei vor allem in der Freizeitgestaltung der Mädchen und Jungen. So habe ich unter anderem mit ihnen gemalt, gebastelt, Ausflüge geplant und Computerunterricht gegeben. Der Freiwilligendienst „weltwärts“ versteht sich vor allem als Lerndienst. Lernen durch tatkräftiges Helfen ist dabei das Motto. Es geht darum über den Tellerrand zu blicken, eine neue Kultur kennenzulernen und gleichzeitig die Projektpartner tatkräftig in Ihrer Arbeit zu unterstützen um Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern zu leisten. So profitieren sowohl die Freiwilligen wie auch die Projektpartner von dem Einsatz.

SchaukelBasteln

Basteln2

Über 1000 Kinder werden in den drei Internaten der Organisation versorgt und erhalten neben einer Unterkunft und drei Mahlzeiten am Tag das wohl wichtigste heutzutage: Bildung. Dadurch bekommen sie zumindest eine reelle Chance ihre Zukunft positiv zu gestalten. Dabei ist es egal welcher Religion sie angehören, welchen Glauben sie haben, aus welcher Kaste sie stammen oder welcher Herkunft die Kinder sind. Einige von ihnen sind Waisen oder Halbwaisen. Die einzige Gemeinsamkeit die alle inne haben ist, dass sie aus armen Verhältnissen stammen und ohne Prem Sewa wahrscheinlich gar keine Möglichkeit auf Schulbildung hätten. Prem Sewa bietet diesen Kindern ein Platz zum Spielen, einen Platz zum Lernen, einen Platz zum Leben.

Gegründet wurde Prem Sewa von Frank Juelich, der von sich selber sagt, dass er ein Deutscher ist, der zum Kanadier wurde und zum Inder werden möchte. Eigentlich kam er 1975 nach Indien um an einer Bibelübersetzung in die Stammessprache Mawchi zu arbeiten. Ungeplant entstand dabei das Jungeninternat in Nagpur. 1981 wurde die Organisation Prem Sewa Shikshan Sangh gegründet. Elf Jahre später wurde im 650km entfernten Manjri das Mädcheninternat eröffnet. Seit über 30 Jahren werden nun Kinder in den Internaten versorgt und ausgebildet. Viele der Mitarbeiter sind ebenfalls ehemalige Schüler, die nun eine gute Anstellung gefunden haben.

Ein halbes Jahr habe ich einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst über das Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung absolviert. Meine Entsendeorganisation war der Verein Deutsch-Indische-Zusammenarbeit, der sich in der Völkerverständigung und Entwicklungszusammenarbeit in Indien und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland engagiert.

Meine Einsatzstelle war bei der Partnerorganisation Prem Sewa Shikshan Sangh in Zentralindien. In dieser Zeit war ich sowohl im Jungeninternat in Nagpur, wie auch im Mädcheninternat in Manjri eingesetzt. Mein Aufgabenbereich lag dabei vor allem in der Freizeitgestaltung der Mädchen und Jungen. So habe ich unter anderem mit ihnen gemalt, gebastelt, Ausflüge geplant und Computerunterricht gegeben. Der Freiwilligendienst „weltwärts“ versteht sich vor allem als Lerndienst. Lernen durch tatkräftiges Helfen ist dabei das Motto. Es geht

darum über den Tellerrand zu blicken, eine neue Kultur kennenzulernen und gleichzeitig die Projektpartner tatkräftig in Ihrer Arbeit zu unterstützen um Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern zu leisten. So profitieren sowohl die Freiwilligen wie auch die Projektpartner von dem Einsatz.

Über 1000 Kinder werden in den drei Internaten der Organisation versorgt und erhalten neben einer Unterkunft und drei Mahlzeiten am Tag das wohl wichtigste heutzutage: Bildung. Dadurch bekommen sie zumindest eine reelle Chance ihre Zukunft positiv zu gestalten. Dabei ist es egal welcher Religion sie angehören, welchen Glauben sie haben, aus welcher Kaste sie stammen oder welcher Herkunft die Kinder sind. Einige von ihnen sind Waisen oder Halbwaisen. Die einzige Gemeinsamkeit die alle inne haben ist, dass sie aus armen Verhältnissen stammen und ohne Prem Sewa wahrscheinlich gar keine Möglichkeit auf Schulbildung hätten. Prem Sewa bietet diesen Kindern ein Platz zum Spielen, einen Platz zum Lernen, einen Platz zum Leben.

Gegründet wurde Prem Sewa von Frank Juelich, der von sich selber sagt, dass er ein Deutscher ist, der zum Kanadier wurde und zum Inder werden möchte. Eigentlich kam er 1975 nach Indien um an einer Bibelübersetzung in die Stammessprache Mawchi zu arbeiten. Ungeplant entstand dabei das Jungeninternat in Nagpur. 1981 wurde die Organisation Prem Sewa Shikshan Sangh gegründet. Elf Jahre später wurde im 650km entfernten Manjri das Mädcheninternat eröffnet. Seit über 30 Jahren werden nun Kinder in den Internaten versorgt und ausgebildet. Viele der Mitarbeiter sind ebenfalls ehemalige Schüler, die nun eine gute Anstellung gefunden haben.

 

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar